Romane

Mit einem Roman ist es wie mit dem Gleichnis vom Samenkorn, in dem das Himmelreich verborgen liegt.

Im Buch Drei Jahre bis Leipzig war es die Erinnerung an einen Bericht von einer Parteigruppenversammlung Anfang der Achtziger, als gewispert wurde: Hast du gehört? Sie hat ihn gezwungen, als Parteisekretär, vor allen Leuten, sich zu ihr zu bekennen und seine Verlobte sausen zu lassen. Es ist ein Plädoyer für das Begleichen alter Rechnungen ohne Revolver, aber auch ohne Gericht.

Bei meinem neuen Roman Der Richter und der Fluch der Furie war es eine Kurzgeschichte, die mir sehr wichtig war, die ich aber nach drei Jahren selbst nicht mehr verstanden habe. Richter Klaus Morgenthaler wird von seiner wütenden Geliebten, die er verlassen will, verflucht und schrumpft zum Zwerg. Er muss den Geist finden und versöhnen, der ihr die Macht verlieh ihn zu verfluchen, um wieder sein normales Leben führen zu können.

Mein Kopf ist der Boden, die Tastatur ist die Sonne, die investierte Zeit der Regen.

Drei Jahre bis Leipzig

Dietrich Elmer wird im Skiurlaub von der Frau eines Bekannten angegraben, was seine eigene Frau in eine schwere Krise stürzt, so dass sie ihn schließlich aus dem gemeinsamen Urlaubs­domizil wirft. Der Bekannte selber bemerkt, dass der Wirt ihrer Pension verängstigt auf Dietrich reagiert und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Dietrich begegnet auf seinen einsamen Skitouren einer alten Jugend­liebe wieder, die er einst unter merkwürdigen Umständen für seine jetzige Frau sitzen ließ. Die alten Wunden brechen wieder auf und stellen alle Konstellationen in Frage. Und der Wirt der Pension glaubt, dass Dietrich ein Bote ist, der alte Schulden eintreiben will.
So macht er sich denn auf den Weg, den Schatz herbeizuschaffen und staunt nicht schlecht, wer am Ende alles etwas davon abhaben will.

Wie man sieht, geht es um die Essentials des Lebens: Liebe und Geld. Und es geht um den Hüftschwung. Ski Heil.

Romane – Drei Jahre bis Leipzig – Frank Georg Schlosser

In Kürze wird dieser Roman als E-Book zur Verfügung stehen. 

Der Richter und der Fluch der Furie

Der Richter Klaus Morgenthaler, ein Mittfünfziger, der mit seiner Geliebten Schluss machen will, wird von dieser verflucht und schrumpft zum Zwerg. Auf seiner verzweifelten Suche nach einem Weg aus dieser Misere erinnert er sich an einen Mann, den er vor Jahren wegen Mordes verurteilt hatte. Der hatte behauptet, er habe nur Verfluchte zum Geist seiner Mutter geführt, der ihn jede Nacht in seinen Träumen verfolge, damit sie diesen Geist versöhnten und zum Dank von ihrem Fluch erlöst würden.
Kann das für Klaus eine Möglichkeit sein, den Fluch wieder loszuwerden? Niemanden kann er fragen. Alle, die es bisher versucht hatten, waren am Ende tot gewesen. Und was keiner weiß: er muss nicht irgendeinen Geist versöhnen, sondern genau den, der seiner Geliebten die Macht und die Energie verliehen hat ihn zu verfluchen.

Dieser Roman sucht noch einen Verlag.