Ich schreibe nicht (mehr) über mich

Schreiben ist ein Handwerk, das man auf die eine oder andere Art lernen muss, so wie man tischlern oder programmieren lernt. Die Grundlagen bekommen wir alle in der Schule und machen uns oft gar nicht bewusst, was für ein zauberhafter Werkzeugkasten dieses Alphabet ist. 26 Zeichen reichen aus, um Welten zu erschaffen.

Ich schreibe Geschichten seit ich zehn war.
Im Studium kamen Kabaretttexte hinzu.

1999/2000 absolvierte ich die Schule des Schreibens
2006 Abschluss des Romans „Drei Jahre bis Leipzig“ (2022 bei BoD veröffentlicht)
seit 2005 unzählige Kurzgeschichten
2008/2009 Drehbuchschule Wolfgang Pfeiffer
Drehbuch „Das Stimmende“ über Elsa Lindenberg und Wilhelm Reich

seit 2009 Stammautor der Lesebühne SoNochNie! im Zimmer 16 in Pankow
2010 Kaskeline Filmakademie – Abschlussfilm „Wer wird denn weinen“
2018 Libretto „Eleonore und Fayola“
2019 Abschluss des Romans „Der Richter und der Fluch der Furie“ (2022 bei BoD veröffentlicht)

über mich – Frank Georg Schlosser

Du sollst nicht langweilen, lautet das oberste Gebot.

Auch wenn jeder etwas anderes unterhaltsam findet.

Tauchen Sie ein in meine Welt aus Kurzgeschichten und Romanen. Manche gleichen Traumgebilden. Viele würde man realistisch nennen. Aber selbstverständlich sind alle erfunden.

Meine aktuelle Lesebühnen-Geschichte finden Sie hier.

Jeden 4. Montag im Monat ab 19.30 Uhr lese ich auf der Lesebühne Sonochnie im Zimmer 16 in Berlin Pankow meine Geschichten oder Auszüge aus meinen aktuellen Themen. Kommen Sie doch einfach mal vorbei.

Frank Georg Schlosser – Schreiber

Schauen Sie ruhig mal wieder rein,

es kommen regelmäßig neue Kurzgeschichten dazu, und wenigstens einmal in der Woche gibt es eine kleine Miniatur in meinem Blog.

Und obwohl Wörter und Sätze und Geschichten niemals die Wirklichkeit abbilden können, einfach, weil die Wirklichkeit nun mal nicht aus Buchstaben besteht; obwohl man also lügt, wenn man den Mund aufmacht bzw. den nur noch metaphorischen Stift in die Hand nimmt, sind sie doch ein feines Mittel der Verständigung.

Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: Worte schaffen Wirklichkeit. Sie müssen sich nicht darum scheren sie getreulich abzubilden.

Bin ich ein Faszist?

Bin ich ein Faszist?

Schon Goethe wusste das, wie ich an einem Wanderweg nahe Weimar erfahren durfte. „Freiheit ist nichts als die Möglichkeit, unter allen Umständen das Vernünftige zu tun.“
Die Freiheit eines jeden Kaspers, mich deshalb als Faschist zu bezeichnen, bleibt davon unberührt; meine Freiheit, mich deshalb zu fragen, ob er noch alle Latten am Zaun, alle Tassen im Schrank, alle Lötstellen geputzt oder einfach nur schlecht geschlafen hat, ebenfalls.

mehr lesen
Lesenswert: Alexandra Kollontai „Wege der Liebe“

Lesenswert: Alexandra Kollontai „Wege der Liebe“

Ein Buch, hundert Jahre alt.
Die Beziehungskisten sind ähnlich wie heute, das Frauenbild sehr modern. „Wir“ „wissen“ ja, wie es ausgegangen ist, welche Brutalität geherrscht hat, aber das Urteil der Geschichte ist nie die ganze Wahrheit. Dafür ist die Lektüre solcher alten Bücher immer wieder hilfreich, sich das bewusst zu machen.

mehr lesen