Zeitungsschlagzeile Watson: „F**k ICE“

Buchtitel, entdeckt bei Dussmann: „Hilfe, mein Kind hat F*cken gesagt“

Nur zwei Beispiele, die mir diese Woche innerhalb weniger Minuten über den Weg gelaufen sind.

Was sollen diese Sternchen?

Was wollen mir die w*ken W*chser damit sagen? Glauben wir, dass es uns rettet, wenn wir die Dinge nicht mehr beim Namen nennen?

Schön, M*ngo darf man nicht mehr sagen oder N*ger. Das verstehe ich. Geht auf keinen Fall, ist klar, ist eine Herabwürdigung. Aber People of Color (PoC) geht.

Ist auch besser, da habe ich alle, die nicht wir sind, in einem Topf. Kann ich ein Feuerchen drunter machen. Dabei habe ich, wenn ich in den Spiegel schaue … also … ich bin doch nicht farblos! Was ist das denn für eine Herabwürdigung? Diskriminierung!

Ich bin auch farbig.

Leichenblass nennt man das.

Der Ausruf F**k ICE

kam angeblich laut dem oberseriösen Nachrichtenformat Watson von Wrestlern, die eigentlich Trump-Fans sind. Es habe wohl entsprechende Sprechchöre gegeben, so ein Clickbait-Artikel. Fuck ICE finde ich als Schlachtruf unterkomplex.

Ich bin immer für

Höflichkeit und Respekt.

Man nehme sich ein Beispiel an dem berühmten Ausruf Joschka Fischers: Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch.

Das ist klar und trotzdem irgendwie mit Resten von Höflichkeit versehen. Wegen dieser Formulierung „mit Verlaub“, oder?

Was wollte ich sagen? Ach so …

Ihr W*chser, steckt euch eure Sternchen in den Arsch.

Entweder man benutzt ein Wort oder man lässt es bleiben. Immer dieses Affentheater. Auch ein schönes Wort: Affentheater. Man weiß genau, was gemeint ist. Und den Affen geht es am Arsch vorbei.